Kein Auswandern.
Wir wohnen nicht im Fahrzeug. Es bringt uns auf Tour: für ein Wochenende, eine Woche oder so lange, wie eine gute Geschichte eben braucht.
Zwei alte Freunde fahren wieder los. Nicht, um jung zu tun — sondern weil es noch genug Orte, Menschen, Musik und Geschichten gibt, für die man nicht zu spät sein sollte.
Unser FahrzeugDer Van, mit dem wir auf Tour gehen wollen.Ansehen →Anfang zwanzig nahmen wir das Auto und suchten besondere Plätze. Wir wollten sogar ein Tagebuch darüber führen. Dann kamen Beruf, Familien, Rechnungen und all die vernünftigen Dinge, die Jahrzehnte erstaunlich schnell machen.
Die Idee war nie weg. Sie stand nur sehr lange auf einem Parkplatz.
Wir wohnen nicht im Fahrzeug. Es bringt uns auf Tour: für ein Wochenende, eine Woche oder so lange, wie eine gute Geschichte eben braucht.
Tommy redet, denkt laut und baut aus einem Zeltnagel ein Konzept. Ulli schaut rüber, wartet kurz und findet die Lösung.
Wir nehmen Menschen, Musik und gute Arbeit ernst. Uns selbst nur so ernst, dass man noch mit uns reisen kann.

Ideen, Geschichten, rote Brille, Musik und die seltene Fähigkeit, gleichzeitig fünf neue Projekte zu entdecken. Zuständig für „Das könnten wir doch …“

Ruhe, Blick fürs Wesentliche, trockener Humor und wahrscheinlich der bessere Weg. Zuständig für den Satz, aus dem alles entstand: „Mensch … anders.“
Menschanders ist Reise, Gespräch, kleine Bühne und Werkstatt zugleich. Wir machen Dinge, die Menschen behalten können — im Kopf, im Schrank oder an der Jacke.
Die Gespräche, die wir sowieso führen: unterwegs, unperfekt, manchmal klug, manchmal herrlich daneben. Ohne Radiostimme und ohne so zu tun, als hätten wir alles verstanden.
Wir fangen langsam an, bauen ein echtes Live-Set und spielen es dort, wo Menschen noch zuhören. Zwei Stunden Musik, Geschichten und möglicherweise kontrolliertes Chaos.
T-Shirts zuerst. Dazu Schals, Sonnenbrillen und einfache Hosen — Dinge, die wir selbst tragen würden und nicht nur verkaufen möchten.
Postkarten zum Signieren, Pins zum Sammeln. Jeder Ort bekommt seinen Moment. Nicht Massenware, sondern ein kleines „Wir waren hier“ zum Mitnehmen.
Der Van ist Bühne, Laden, Tonstudio, Treffpunkt und manchmal wahrscheinlich auch der Grund, warum wir zu spät kommen. Vor allem aber bringt er uns zu Menschen und Orten, die keinen Termin im Kalender brauchen.
Ein Dorf mit einer guten Geschichte. Ein Fest, das noch keine glatte Werbekampagne braucht. Eine Werkstatt, ein Strand, ein Club, ein Hinterhof oder jemand, den wir unbedingt treffen sollten. Setzt einen gedanklichen Pin — und ladet uns ein.
Wir müssen weder jung tun noch vernünftig aussehen. Wir wollen etwas Echtes aufbauen, miteinander Zeit verbringen, Menschen treffen und herausfinden, was passiert, wenn eine alte Idee endlich wieder losfahren darf.